In Deutschland sind mittelständische Unternehmen mit rd. 50% Anteil am BIP und etwa 70% an der nationalen Beschäftigung die tragende volkswirtschaftliche Komponente.
Jedoch weist der deutsche Mittelstand eine vergleichsweise ungünstige Kapitalstruktur auf: Eine niedrige Eigenkapitalquote bei hoher Fremd-Finanzierung, die zu 75% über die Hausbank läuft, womit entsprechende Abhängigkeitsverhältnisse verbunden sind.
Aufgrund Basel II sind die Unternehmen mit maßgeblich bonitätsbasierten, oftmals steigenden Finanzierungskosten (Stichwort: Unternehmensrating) konfrontiert. Hinzu kommt, dass deutsche Banken im klassischen Kreditgeschäft Zurückhaltung üben und den Unternehmen selbst fehlt der direkte Kapitalmarktzugang.
In dieser Situation wird es notwendig nach Alternativen Ausschau zu halten und andere Finanzierungsquellen zu erschließen, nicht zuletzt um die eigenen Bilanzkennzahlen und die Eigenkapitalausstattung zu verbessern.
Factoring: Liquidität aus den Assets der Bilanz
Eine echte Alternative zum herkömmlichen Bankkredit bietet das Factoring.
Man stelle sich vor, dass alle Kunden mit Skonto innerhalb von z.B. 10 Tagen ihre Rechnung bezahlen. Wunschdenken? Nein! Factoring funktioniert ähnlich, meist sogar schneller und das Unternehmen erhält einen zusätzlichen Schutz vor Forderungsausfällen.
Jahr für Jahr steigt die Zahl der Unternehmen aus mehr als 30 verschiedenen Branchen in Deutschland, die Factoring zur Finanzierung ihrer Umsätze und zur Absicherung gegen Forderungsausfälle nutzt.
Und so geht’s:
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Die Vorteile
Sofortige Liquiditätszufuhr Nutzung von Lieferantenskonti und Rabattierungen Bedarfsgerechte Umsatzfinanzierung Schutz vor Forderungsausfällen Verbesserung der Eigenkapitalquote (Bilanzentlastung)
- Stärkung der Verhandlungsposition bei der Hausbank
aufgrund eines verbesserten Ratings
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Hier kommen i.d.R. EUR-Umsatzgrößen ab dem zweistelligen Millionenbereich in Betracht. Insofern hat sich das Factoringgeschäft auch im gehobenen Mittelstand als geeignetes Finanzierungs-Instrument etabliert.
Mit deutlichem Abstand ist mit 25,7% das Standardfactoring zu nennen. Bei dieser Variante übernimmt der Factor die Debitoren-Buchhaltung und das Mahnwesen komplett.
Das Fälligkeitsfactoring, bei dem der Kunde ganz oder teilweise auf den Finanzierungseffekt verzichtet, nimmt mit 7,3% eine eher unbedeutende Rolle ein.
„Sonstige“ nehmen schließlich 6,3% ein. Hierunter fallen Sonder-Formen des Factorings, wie z.B. das Window-Dressing.
Wir sehen unseren Schwerpunkt aufgrund unserer Expertise im Versandhandel im Bereich des Konsumenten-Factoring.
Voraussetzungen
- Firmen mit mindestens 2 Jahren Marktpräsenz
- Erfahrenes Management und nachhaltiges Geschäftsmodell
- Initialvolumen und ausreichendes monatliches Neugeschäft
- Stringente Mahn-/Inkassostandards
- Der Forderungsankauf erfolgt im Rahmen zugesagter Debitorenlimite
- Granulares Portfolio von Retail-Forderungen
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- Analyse des Forderungsbestandes
- Rechtzeitige Erkennen von Fehlentwicklungen im Portfolio
- Sofortige Liquidität
- Die Übernahme des Ausfallrisikos
- Bilanzentlastung (verbessertes Rating)
- Verbesserung der Verhandlungsposition bei der Hausbank
- Auf Wunsch Vermittlung des Debitoren - Managements
Ist Ihr Interesse geweckt worden? Dann sprechen Sie uns an!




